Vitamin D und Nierensteine – große Gefahr? 2 Dinge solltest du beachten.

Vitamin D und Nierensteine – große Gefahr?

Vitamin D und Nierensteine stehen in engem Zusammenhang. Eine Vitamin D Überdosierung wird immer wieder mit einer erhöhten Gefahr von Nierensteinen in Verbindung gebracht. Nierensteine sind auskristallisierte Bestandteile des Urins, die sich in den Nieren, im Nierenbecken und in den ableitenden Harnwegen bilden können. Wenn diese in den Harnleiter wandern, verursachen sie Schmerzen. 10% der Deutschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben an einer Nierenstein-Erkrankung.

In diesem Beitrag erfährst, wie Vitamin D und Nierensteine in Verbindung stehen. Darüber hinaus zeigen wir dir, wie Du die Gefahr einer Bildung von Nierensteinen entgegenwirken kannst. Wenn Du den Verdacht hast, bereits an Nierensteinen erkrankt zu sein, solltest Du unverzüglich einen Arzt aufsuchen!

Was sind Nierensteine?

Bevor wir mit dem Zusammenhang zwischen Vitamin D und Nierensteinen eingehen, wollen wir Nierensteine genauer betrachten.

Auf der Website Internisten im Netz wird uns folgende Definition von Nierensteinen zur Verfügung gestellt:

Nierensteine und Steine in den Harnwegen gehören zu den häufigsten Erkrankungen der Nieren. Sie entstehen dadurch, dass im Urin gelöste Substanzen ausfallen, sich als feine Kristalle ablagern und zu größeren Gebilden zusammenklumpen bzw. – wachsen durch Anlagerung weiterer Kristalle. Nierensteine können in den Nierenkelchen, im Nierenbecken und in den ableitenden Harnwegen, selten jedoch im Nierengewebe selbst liegen.

Nierensteine haben stark unterschiedliche Größe. Manche sind nur Stecknadelkopf groß, andere hingegen können das gesamte Nierenbecken ausfüllen. Das klinisch bedeutsamste Unterscheidungsmerkmal ist die Zusammensetzung der Nierensteine. Am häufigsten treten kalziumhaltige Steine auf, sie machen 70-80% aller Steine aus. In zwei Drittel der Fälle handelt es sich um so genannte Kalziumoxalat-Steine, ein Drittel der kalziumhaltigen Steine sind Kalziumphosphatsteine.

Bilden sich Nierensteine, können diese starke Schmerzen verursachen. In der Regel setzt der Schmerz ein, sobald die Nierensteine in den Harnleiter wandern. In etwa 10% der Deutschen leiden mindestens einmal im Leben unter den Folgen von Nierensteinen. Doch wieso bilden sich Nierensteine?

Hauptursache für Nierensteine in Deutschland: Ungesunde Lebensweise

Die Hauptursache für Nierensteine in Deutschland ist eine weit verbreitete, ungesunde Lebensweise.

Folgende Ursachen für Nierensteine sind häufige Auslöser:

Häufige Ursachen für die Bildung von Nierensteinen:

  • Störungen des Calciumstoffwechsels
  • Störungen des Harnsäurestoffwechsels
  • zu geringe Flüssigkeitszufuhr oder zu viel Flüssigkeitsverlust (vor allem übermäßiges Schwitzen oder Durchfall)
  • falsche Ernährung mit zu viel Eiweiß, Fett, Calcium
  • chronische Harnwegsinfekte
  • andere Erkrankungen, die den Harnabfluss behindern und dadurch zu einer Stauung des Harns führen
  • genetische Ursachen
  • Überfunktion der Nebenschilddrüse
  • Krebserkrankungen, Chemotherapie.

Da es offensichtlich eine Vielzahl an Auslösern für Nierensteine gibt, stellt sich die Frage, welche Folgen diese für unseren Körper haben.

Folgewirkung von Nierensteinen

Die Ausprägung von Nierensteinen ist äußerst unterschiedlich. Damit auch die Folgen der Erkrankung. Die ersten Symptome sind in der Regel starke Schmerzen im Bereich der Nieren. Die Schmerzen strahlen über die Genitalien bis hin zu den Beinen. Oft machen sich auch Übelkeit und Erbrechen bei Betroffenen bemerkbar. Auch psychische Folgewirkungen wie Angst und Unruhe werden Nierensteinen zugeschrieben.

Bei äußerst großen Nierensteinen können die Folgen schwerwiegender sein. Wenn der Körper weiterhin Urin produziert, Nierensteine jedoch den Harnleiter verstopfen, kann dies zu einem äußerst gefährlichen Zustand führen.

Somit sollten wir definitiv vermeiden, an Nierensteinen zu erkranken. Dabei spielt auch Vitamin D eine wichtige Rolle.

Vitamin D und Nierensteine – eine große Gefahr?

Seitdem sich das Sonnenvitamin D großer Beliebtheit erfreut, warnen Ärzte vor der Gefahr von Nierensteinen bei langanhaltender Überdosierung. Grundlage ist ein bekannter Zusammenhang zwischen Vitamin D und Calcium.

Kurz zusammengefasst: Vitamin D erhöht die Calciumaufnahme im Darm. Folglich steigt unser Calcium-Blutwert.

Wie wir bereits durch die Auflistung der gängigsten Ursachen für Nierensteine aufgezeigt haben, spielt dabei Kalzium eine entscheidende Rolle. Deshalb handelt es sich auch bei 70-80% der Nierensteine um calciumhaltige Steine.

Die Befürchtung der warnenden Ärzte ist deshalb, dass aufgrund hochdosierter Vitamin D Präparate der Calciumblutwert ihrer Patienten steigt und Nierensteine die schmerzhafte Folge sein können.

Andererseits gibt es eine stetig steigende Anzahl an Ärzten, welche ihren Patienten bewußt Vitamin D verschreiben. Diese Ärzte setzen auf die heilsame Wirkung von D3. Die Bildung von Nierensteinen befürchten diese ganz bewußt nicht. Dies liegt nicht daran, dass diese Ärzte den Zusammenhang zwischen Vitamin D und Nierensteinen nicht kennen. Vielmehr zeigen aktuellste Studien, dass aus 2 Gründen bei vernünftiger Anwendung von D3 keine Nierensteinbildung zu befürchten ist:

#1 Vitamin D darf nicht zu hoch dosiert werden

Die Dosis macht das Gift. Das gilt ebenfalls bei Vitamin D. Fakt ist, dass Vitamin D bei zu langer und zu hoher Dosierung tatsächlich toxisch wirken kann. Wie hoch die Dosis maximal sein darf kann aber pauschal nicht beantwortet werden. Die für dich optimale Dosierung kann nur ein Vitamin D Bluttest festlegen.

Wir empfehlen deshalb allen Lesern, vor der Einnahme von D3 Präparaten einen Bluttest zu machen. Mit Hilfe des Bluttests der Firma Cerascreen kannst Du das ganz einfach von zu Hause aus selbst machen. Du musst dafür lediglich 3 Bluttropfen in das Labor mit Hilfe eines Testsets einsenden. Dann erhältst Du Zugang zum Cerascreen-Portal mit detaillierten Auswertungen zu deinem aktuellen Vitamin D Blutwert und D3-Stoffwechsel. Das Beste daran: Du erhältst eine detaillierte Anleitung wie Du einen potentiellen Mangel mit Hilfe von Vitamin D Nahrungsergänzungsmittel ausgleichen kannst. Nierensteine musst Du damit keinesfalls befürchten.

#2 Vitamin D muss mit Vitamin K2 eingenommen

Wir empfehlen Dir, dass Du bei der Einnahme von Vitamin D dringend auch K2 zu dir nimmst. Damit kannst Du dich trotz hochdosiertem Vitamin D vor Nierensteinen schützen. Das liegt daran, dass Vitamin K2 für den Abtransport des Calcium verantwortlich ist. Kurz gesagt: Die Bildung von Nierensteinen wird durch K2 verhindert. In diesem Beitrag haben wir das genauer beschrieben.

Besonders empfehlenswert sind bei der Einnahme von Vitamin D in Form von Nahrungsergänzungsmittel deshalb Kombipräparate mit Vitamin D3 und K2.

Hier haben wir die frei verkäuflichen top Produkte getestet.

In folgendem Video findest Du noch Antworten eines Urologen zum Thema Nierensteine und wie diese behandelt werden können:

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

>