Vitamin D und Covid-19 - Studien zeigen Zusammenhang

Vitamin D und Covid-19

Während sich die Covid-19-Pandemie weiter ausbreitet, wird es immer wichtiger zu verstehen, welche Bevölkerungsgruppen am stärksten gefährdet sind, eine schwere Krankheit zu entwickeln oder an Covid-19 zu sterben. Jüngste Studien haben einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und der Schwere der Covid-19-Pandemie und der Sterblichkeit festgestellt. Vitamin D kann vor einer Virusinfektion schützen und die Symptome des Coronavirus, einschließlich des Zytokinsturms, lindern.

Studien zeigen Zusammenhang zwischen Verlauf einer Covid-19 Erkrankung und Vitamin D Blutwert

Eine der jüngsten Vitamin-D-Studien zeigte, dass in 20 europäischen Ländern ein Zusammenhang zwischen niedrigen Vitamin-D-Spiegeln und einer höheren Zahl von Covid-19-Fällen und der Mortalität besteht. Es wurde festgestellt, dass die Vitamin-D-Spiegel für die ältere Bevölkerung in diesen Ländern, insbesondere in Süd- und Mitteleuropa besonders gering sind. Da dies einige der für die Entwicklung von Covid-19 anfälligeren Bevölkerungsgruppen sind, könnte dies eine wichtige Rolle bei der Anfälligkeit für die Krankheit spielen.

Eine andere kürzlich in Indonesien durchgeführte retrospektive Kohortenstudie mit 780 Covid-19-Patienten zeigte, dass die Mehrheit der Todesfälle unter dem normalen Vitamin-D-Spiegel lag und dass der Vitamin-D-Status stark mit der Covid-19-Mortalität assoziiert war.



Wirkung von Vitamin D auf unser Immunsystem

Vitamin D hat eine bekannte Wirkung auf das Immunsystem, da frühere Studien einen Zusammenhang zwischen der Anfälligkeit für Infektionen der Atemwege und niedrigen Vitamin-D-Spiegeln gefunden haben. Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel wurde mit zahlreichen Faktoren in Verbindung gebracht, darunter höheres Alter, weniger Sonne im Winter, dunklere Hautpigmentierung, geringere Sonneneinstrahlung und Ernährung. Vitamin-D-reiche Diäten, z.B. mit fettem Fisch, Orangensaft, Käse und Eigelb, können dazu beitragen, Vitamin-D-Mangel zu lindern, aber nicht zu verhindern. 90% unseres Tagesbedarfes stillen wir nur mit Hilfe der UV-B Strahlung des Sonnenlichts.

Höhere Vitamin-D-Gehalte sind in Nordeuropa aufgrund einer Ernährung mit viel Lebertran und einem höheren Anteil an Vitamin-D-Zusätzen zu finden. In den skandinavischen Ländern ist die Zahl der Covid-19-Fälle im Vergleich zum übrigen Europa geringer. Italien ist eines der am schlimmsten betroffenen europäischen Länder und weist einen sehr hohen Vitamin-D-Mangel auf, insbesondere bei älteren Menschen. Eine erhöhte Pigmentierung führt zu einer verminderten Vitamin D-Produktion durch Sonneneinstrahlung. Personen in Einrichtungen, wie Krankenhäusern und Pflegeheimen, haben aufgrund mangelnder Sonnenexposition oder mangelnder Ernährung mit größerer Wahrscheinlichkeit einen schweren Vitamin-D-Mangel.

Vitamin D spielt eine Rolle bei der Funktion des Immunsystems und moduliert die weißen Blutkörperchen, indem es sie daran hindert, zu viele Entzündungszytokine freizusetzen. Dies könnte dazu beitragen, den Covid-19-induzierten Zytokin-Sturm zu lindern. Vitamin D trägt auch dazu bei, Lungenverletzungen zu reduzieren und das Risiko akuter Atemwegsinfektionen zu verringern.

Da etwa 50% der US-Bevölkerung unter Vitamin-D-Mangel leidet, könnte das Verständnis der Rolle, die Vitamin D bei der Covid-19-Immunantwort spielt, dazu beitragen, die Mortalität der Krankheit zu verringern.

Empfehlung: Teste deinen Blutwert

Erste Studien zeigen, dass es wohl einen Zusammenhang zwischen dem Verlauf einer Covid-19 Erkrankung und dem Vitamin D-Blutwert gibt. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass nun zwingend alle Menschen mit hochdosierten Vitamin D Präparaten versorgt werden sollten.

Wir empfehlen allen Lesern, zunächst den eigenen Blutwert zu testen. Mit Hilfe des Selbsttests der Firma Cerascreen, funktioniert das ganz einfach.

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