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Vitamin D und Calcium – wichtig für den Knochenaufbau

Vitamin D und Calcium stehen in einem engen Zusammenhang. Beides ist wichtig für den Aufbau der Knochensubstanz. Der menschliche Körper bildet Vitamin D unter Einfluss von Sonnenlicht. Das noch nicht aktive Vitamin D3 wird im Körper in Calcitriol umgewandelt, das den Calciumspiegel positiv beeinflusst. Calcium und D3 kann als Nahrungsergänzungsmittel helfen, wenn der Körper nicht genügend mit Calcium versorgt ist.

Der Zusammenang von Vitamin D und Calcium

Streng genommen ist Vitamin D kein echtes Vitamin, denn anders als andere Vitamine wird es vom Körper größtenteils selbst gebildet. Der Körper benötigt Sonnenlicht, um Vitamin D zu bilden. Das vom Körper gebildete Vitamin D3 ist als aktives Vitamin noch nicht verfügbar. Es gelangt über das Blut in die Leber und in die Nieren, wo es in das Hormon Calcitriol umgewandelt wird. Hier besteht ein Zusammenhang zwischen Vitamin D und Calcium.

Calcitriol wirkt sich positiv auf den Calciumspiegel im Blut aus. Ist viel Calcitriol im Körper vorhanden, erhöhen sich die Calciumwerte im Blut. Das erfolgt folgendermaßen:
– vermehrte Aufnahme von Calcium aus dem Darm
– erhöhte Wiederaufnahme von Calcium aus dem Urin
– erhöhte Calciumfreisetzung aus den Knochen.

Auch wenn durch das Zusammenwirken von Vitamin D und Calcium verstärkt Calcium aus den Knochen freigesetzt wird, musst Du nicht befürchten, dass die Knochensubstanz darunter leidet oder, dass es zu Osteoporose kommt. Calcitriol wirkt indirekt zusammen mit weiteren Hormonen gegen Knochenschwund.
Vitamin D und Calcium haben noch weitere positive Auswirkungen auf den Körper. Die Infektabwehr wird verbessert. Mitunter kann verschiedenen Autoimmunerkrankungen wie Schuppenflechte vorgebeugt werden. Calcitriol wirkt sich auch positiv auf Nerven, Muskulatur und Kreislauf aus. Vitamin D und Calcium wird sogar nachgesagt, dass beides im Zusammenhang der Entstehung verschiedener Krebsarten entgegenwirken kann.

Die Bildung von Vitamin D im Körper

Der menschliche Körper bildet 90 Prozent seines erforderlichen Bedarfs an Vitamin D unter Einfluss von Sonnenlicht. In Deutschland reicht die Sonneneinstrahlung in der Zeit von Oktober bis März nicht aus, um genügend Vitamin D zu bilden. Das muss noch nicht heißen, dass der Körper mit Vitamin D und Calcium unterversorgt ist. Vitamin D wird in den Muskeln und im Fettgewebe gespeichert, um dann zur Verfügung zu stehen, wenn es der Körper braucht.

Nur dann, wenn nicht genügend Vitamin D gespeichert wurde, kann eine Unterversorgung mit Vitamin D und Calcium eintreten. Das ist möglich, wenn Du nicht genügend Sonnenlicht aufnimmst oder Dich einseitig ernährst. Auch bei verschiedenen Erkrankungen, beispielsweise Nierenerkrankungen, kann eine Unterversorgung eintreten.

Nur 10 Prozent seines Vitamin-D-Bedarfs deckt der Körper über die Nahrung. Vitamin D ist vor allem in tierischen Lebensmitteln enthalten. Der Gehalt an Vitamin D in Lebensmitteln ist jedoch, verglichen mit anderen Vitaminen, nur gering. Veganer und Vegetarier sind anfälliger gegen einen Mangel an D3 oder Calcium, da pflanzliche Nahrungsmittel nur außerordentlich geringe Mengen an Vitamin D enthalten. Nach Angaben des RKI leiden mindestens 60% der Deutschen an einer Vitamin D Unterversorgung.

Die Aufgaben von Vitamin D im Körper

Vitamin D hat im Körper einige wichtige Aufgaben:
– am Aufbau von Knochensubstanz beteiligt
– Stärkung der Muskulatur
– Aufbau des Immunsystems
– Unterstützung der Nervenfunktionen im Gehirn
– wirkt Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegen
– verringert Gefäßerkrankungen
– Schutzwirkung gegen Krebs.

Vitamin D und Calcium wirken zusammen dem Abbau von Knochensubstanz entgegen. Calcitriol, das vom Körper aus Vitamin D gebildet wird, verbessert den Calciumspiegel im Blut. Kannst Du Deinem Körper nicht genügend Vitamin D zuführen, wirkt sich das auf den Calciumspiegel aus. Um diesen Mangel auszugleichen, solltest Du Calcium D3 als Nahrungsergänzungsmittel zu Dir nehmen.

Ein Mangel an Vitamin D kann sich auf verschiedene Weise bemerkbar machen:
Depressionen
– Muskelschmerzen, Muskelschwäche, Muskelkrämpfe
– Abbau von Knochensubstanz bis hin zu Osteoporose
– erhöhte Anfälligkeit gegen Infektionen
Müdigkeit und Schlafstörungen.

Vitamin D und Calcium sind nicht nur wichtig, um dem Abbau von Knochensubstanz entgegenzuwirken. Sie verhindern auch Muskelschwäche, Muskelkrämpfe und Muskelschmerzen. Das Immunsystem wird gestärkt. Du fühlst Dich leistungsfähiger und insgesamt gesund.

Beeinträchtigungen im Alltag durch Mangel an Vitamin D und Calcium

Fehlen Dir D3 oder Calcium, kann das die Lebensqualität beeinträchtigen. Du fühlst Dich unwohl, da Du anfälliger gegen Erkältungen und andere Infektionen bist. Das Immunsystem ist geschwächt und hat mit Krankheitserregern wie Bakterien, Viren oder Pilzen schwer zu kämpfen. Aufgrund des geschwächten Immunsystems braucht der Körper viel Zeit für die Abwehr. Das macht sich mit entzündlichen Prozessen und chronischen Erkrankungen bemerkbar. Du fühlst Dich geschwächt, bist müde und kannst keine Leistung erbringen.

Ein Mangel an Vitamin D und Calcium zeigt sich auch mit Muskelschmerzen. Du bist in Deiner Bewegung eingeschränkt und kannst nicht mehr so aktiv sein wie sonst. Das führt zu einem Teufelskreis. Da die Muskeln schmerzen, hast Du keine Lust mehr, im Freien aktiv zu sein und Dich zu bewegen. Die Muskelschmerzen werden verstärkt. Der Mangel an Vitamin D und Calcium macht sich immer stärker bemerkbar, da Du weniger Sonne aufnimmst und folglich weniger Vitamin D bilden kannst. Schreitet dieser Mangel fort, kann es zum Abbau von Knochensubstanz bis hin zu Osteoporose kommen. Die Knochen werden brüchiger und sind anfälliger gegen Knochenbrüche. Auch das Krebsrisiko verstärkt sich. Es wird Zeit, an der Reißleine zu ziehen und den Mangel an Vitamin D und Calcium auszugleichen.

Muskelschmerzen Vitamin D Mangel

Die Wechselwirkung von Vitamin D und Calcium

Im Knochenstoffwechsel spielen Vitamin D und Calcium eine zentrale Rolle. Sie verhindern einen übermäßigen Abbau von Knochenmasse. Bei Kindern und Jugendlichen tragen sie zum Aufbau des Skeletts bei. Calcium wird bei Kindern und Jugendlichen für den Aufbau von Gipfelknochenmasse benötigt, die wichtig für die Knochendichte ist. Vitamin D ist nötig, damit bereits über den Darm genügend Calcium aufgenommen werden kann. Als Baumaterial der Knochen ist Calcium das wichtigste Mineral im Körper. Ein Mangel an Calcium stört bei Kindern die Knochenentwicklung. Rachitis kann die Folge sein.

Rachitis wurde erstmals in England im viktorianischen Zeitalter festgestellt. Vermutet wird, dass die zunehmende Smogbelastung in den Städten aufgrund der wachsenden Industrialisierung nicht mehr genügend Sonnenlicht durchließ. Die Kinder wurden nicht genügend mit Sonnenlicht versorgt und konnten nicht ausreichend Vitamin D bilden. Die Folge waren weiche Knochen, die sich mit O-Beinen, X-Beinen und einem rachitischen Rosenkranz mit aufgetriebenen Knochengrenzen an den Rippen bemerkbar machten.

Untersuchungen ergaben, dass gestillte Kinder von gut ernährten Müttern seltener unter Rachitis leiden. In der Muttermilch sind Vitamin D und Calcium enthalten, die beim Kind einen Grundstein für gesunde Knochen legen.

Deckung des Tagesbedarfs an Vitamin D und Calcium

Es ist möglich, den Bedarf an Vitamin D und Calcium vollständig über den Aufenthalt im Freien sowie über eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu decken. Bei Erwachsenen liegt der Tagesbedarf an Vitamin D bei 20 Mikrogramm. In der kalten Jahreszeit und dann, wenn Du kein Sonnenlicht aufnehmen würdest, könntest Du Deinen Tagesbedarf an Vitamin D nicht alleine mit Deiner Ernährung decken. Du kannst lediglich 10% deines Tagesbedarf mit der Hilfe von D3-Lebensmitteln stillen. Das ist aber schwierig genug. Täglich müsstest Du vier Eigelb, 100 Gramm Aal oder 95 Gramm Hering essen. Auch Lachs und verschiedene andere Fische sind gute Lieferanten von Vitamin D.

Kannst Du über das Sonnenlicht und über die Ernährung nicht genügend Vitamin D und Calcium bilden, kannst Du Calcium D3 als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.
Epidemiologischen Studien zufolge ist die Versorgung mit Vitamin D in allen industrialisierten Ländern zu gering.
Ein erhöhter Bedarf an D3 und Calcium besteht bei schwangeren Frauen, stillenden Müttern, Heranwachsenden sowie bei Senioren.

Werdende und stillende Mütter müssen ihre Kinder mit Vitamin D und Calcium versorgen. Auch bei Frauen in den Wechseljahren ist der Bedarf höher. Aufgrund der Hormonumstellung nimmt der Calciumanteil der Knochen ab.

Bluttest, den Du selbst ausführen kannst

Mit einem Bluttest kannst Du feststellen, ob bei Dir ein Mangel an Vitamin D. Der Bluttest von Cerascreen ist schnell erledigt. Er erspart Dir lange Wartezeiten auf einen Termin beim Arzt und auf die Auswertung. Du musst nur den Bluttest anfordern, der Dir per Post zugeschickt wird. Mit der Lanzette stichst Du Dir in die Fingerspitze, um drei Tropfen Blut zu entnehmen, die direkt auf die Trockenblutkarte gegeben werden. Den Test aktivierst Du online. Die Trockenblutkarte schickst Du per Post ab. In einem zertifizierten medizinischen Labor erfolgt der Test. Du bekommst eine Auswertung und eine Empfehlung für die Einnahme von Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel. Du erfährst über den Test, wie Dein Blut mit Vitamin D versorgt ist und wie viel Vitamin D Du brauchst, um das Manko auszugleichen.

Vitamin D und Calcium als Nahrungsergänzungsmittel

Hat der Bluttest ergeben, dass bei Dir ein Mangel an Vitamin D vorliegt, solltest Du nicht lange warten und diesen Mangel mit Vitamin D und Calcium als Nahrungsergänzungsmittel ausgleichen. Dieses Supplement ist gut verträglich. Nimmst Du es entsprechend der Anweisung ein, ist keine Überdosierung zu befürchten. Du wirkst einer Entkalkung der Knochen, Osteoporose, Muskelschmerzen, einer geschwächten Immunabwehr und anderen Beschwerden mit der regelmäßigen Einnahme des Supplements entgegen. In welcher Wirkstoffkonzentration Du es benötigst und wie Du es einnehmen solltest, hängt davon ab, wie weit das Defizit bei Dir fortgeschritten ist.

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