Vitamin D für Dein Baby. Alles was Du wissen musst! - sonnenvitamin

Vitamin D bei Babys 

In der Regel empfiehlt der Kinderarzt frisch gebackenen Eltern direkt nach der Geburt die Verabreichung von Vitamin D für das Baby. Stillende Mütter sind vielfach der Meinung, dass ihr Baby über die Muttermilch alles Notwendige erhält. Andere fragen sich, warum sie schon ab Geburt ihren Säugling mit „Zusatzstoffen belasten“ sollen. Weil Vitamin D wichtig für Babys ist, sollten sich Eltern unbedingt detailliert darüber informieren.

Warum Vitamin D für das Baby wichtig ist

Vitamin D ist ein wichtiger Stoff, vor allem für Babys. Ein optimaler Blutwert sorgt für ein gesundes und störungsfreies Wachstum. Es wandelt sich im Körper in ein Hormon um. Dadurch wird es zu einem Bestandteil im Körper, der von großer Bedeutung für wichtige Körperfunktionen und Entwicklungen ist, wie vor allem für:

  • Herz-Kreislaufsystem
  • Zellzyklus
  • Gehirn und Nerven
  • Steuerung von Calcium und Phosphor im Körper
  • Optimale Aufnahme von wichtigen Mineralien
  • Kräftiges, gesundes Knochenwachstum
  • Stoffwechselfunktionen

Vitamin D für gutes Wachstum

Vitamin D zur Vorbeugung von Krankheiten

Der bekannteste Grund für die Gabe von Vitamin D für das Baby ist die Rachitisvorbeugung. Ein Vitamin D Mangel ist die Hauptursache für Rachitis. Bei dieser Erkrankung kommt es zur Erweichung sowie zur Verformung der Knochen.

Darüber hinaus steht ein Vitamin D Mangel in Verdacht, das Risiko von Autoimmunkrankheiten und Diabetes zu erhöhen. Eine veröffentlichte finnische Langzeitstudie kam zu einem sehr wichtigen Ergebnis: Die Gabe von Vitamin D sowohl an Baby-Probanden als auch bereits in der Schwangerschaft reduziert langfristig das Risiko von Diabetes um bis zu 80 Prozent. Mittlerweile vermuten Wissenschaftler, dass verabreichtes Vitamin D im Baby-Alter auch das Krebsrisiko senken kann.

Zusätzlich kann ein Mangel an Vitamin D die gesamte geistige sowie motorische Entwicklung von Babys gefährden.

Vitamin D gegen Diabetes

Erhöhtes Risiko eines Mangels bei Säuglingen

Vor allem bei Babys ist das Risiko von einem Vitamin D Mangel enorm hoch. Das ist bedingt durch andere Umstände als bei älteren Kindern und Erwachsenen.

Sonnenlicht

Theoretisch bildet der Körper selbst Vitamin D – auch beim Baby. Allerdings benötigt der Körper das Sonnenlicht (UV-Licht), um ausreichend viel Vitamin D zu bilden und die Synthese zu ermöglichen. Die Synthese sorgt dafür, dass aus einem einfachen Stoff ein komplexerer Stoff produziert wird. In diesem Fall ist die Synthese erforderlich, um Vitamin D in ein Hormon umzuwandeln.

Damit dies funktioniert, muss Sonnenlicht direkt auf die Haut strahlen. Bei Babys ist die direkte Sonneneinstrahlung aus verschiedenen Gründen meist nicht oder nicht ausreichend möglich. Babys besitzen deshalb ein erhöhtes Risiko eines Vitamin D Mangels.

Zu den Gründen zählen:

  • Im Winter ist in Mitteleuropa die Sonne seltener und nicht intensiv genug vorhanden
  • Im Sommer ist Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung erforderlich
  • Die Kleidung deckt nahezu alle größeren Hautbereiche bei Babys ab
  • Eltern mit Babys halten sich oft nicht in direkter Sonne auf

Stillkinder

Eine Möglichkeit ein Baby mit Vitamin D zu versorgen ist über die Muttermilch gegeben. Leider befassen sich zahlreiche Mütter mehr damit, was sie während der Stillzeit nicht zu sich nehmen sollten, anstatt das Augenmerk darauf zu richten, was der Körper unbedingt braucht.
Hierbei kommt vielfach das Vitamin D zu kurz. Dieses gelangt über den mütterlichen Blutkreislauf in die Muttermilch und wird von dem Baby beim Stillen aufgenommen. Sind die Vitamin D Werte der stillenden Mutter (zu) niedrig, gelangt nicht ausreichend Vitamin D zum Baby. Es kommt zügig zu einem Mangel.

Vitamin D für Mutter

Vitamin D Speicher

Im Gegensatz zu den Körperfunktionen von Erwachsenen, können Säuglinge kaum Vitamin D speichern. Die Speicherkapazität ist noch so gering, dass durch eventuell erhaschtes Sonnenlicht in der Sommerzeit keine Vitamin D Reserven für die Winterzeit in dem kleinen Körper angelegt werden können. Ein enorm umfangreicher Vitamin D Mangel kann die Folge sein.

Erwachsene Frauen profitieren vom sommerlichen Sonnenlicht in der Regel bis zum Folgejahr. Bei stillenden Müttern liegt der Vitamin D Bedarf allerdings deutlich höher, weil sie ihre Babys mitzuversorgen haben. Deshalb ist auch bei ihnen meist der Speicher schnell leer. Wenn Du also stillst, läufst Du Gefahr, dass Dein Stillkind einen Vitamin D Mangel erleidet, wenn Du nicht für ausreichend Vitamin D in Deinem Körper sorgst.

Vitamin D Speicher Babys

Wie viel Vitamin D brauchen Babys?

Der Tagesbedarf von Babys hängt in erster Linie vom Alter ab. Während der Tagesbedarf bei Frühchen deutlich höher liegt, beginnt er bei „normalen“ Säuglingen bei etwa 400 IE (Internationale Einheit). 40 IE entsprechen 1ug (Mikrogramm).

Vitamin D Versorgung durch Ernährung unzureichend

UV-Licht ist die effektivste Möglichkeit, um möglichst viel Vitamin D auf natürliche Weise aufnehmen zu können. Bei Babys funktioniert das ebenso wenig, wie eine ausreichende Versorgung von Vitamin D durch die Nahrung. Die besten Vitamin D Lieferanten sind frischer Hering, Lachs und Hühner-Eigelb. Diese Lebensmittel bekommen die Babys im ersten Lebensjahr sicherlich nicht zu essen. Industriell hergestellte Babynahrung ist zwar mit Vitamin D als Inhaltsstoff erhältlich, aber der Wert in industrieller Babynahrung ist so gering, dass der Tagesbedarf von einem Baby damit nicht annähernd zu decken ist.

Stillende Mütter erreichen mit Vitamin D haltigen Lebensmitteln lediglich einen Anteil von maximal 10 Prozent.  Das steht in keinem Verhältnis zur Aufnahme über die Haut mit Hilfe von UV-Licht (90 Prozent).

Der Tagesbedarf von Vitamin D kann bei einem Baby ab Geburt bis zum ersten Lebensjahr kaum vom Körper selbst bereitgestellt werden. Über die Ernährung beziehungsweise industrielle Babynahrung kann eine ausreichende Versorgung auch nicht sichergestellt werden. Deshalb ist es wichtig, anderweitig den gesamten Tagesbedarf an Vitamin D zu decken. Wird das Baby gestillt, ist es für die Mutter empfehlenswert, zusätzlich für eine Vitamin D Aufnahme zu sorgen.

Tagesbedarf für Babys

Der Tagesbedarf von Babys hängt in erster Linie vom Alter sowie vom Geburtstermin ab. Die folgenden, empfohlenen Tagesdosen beinhalten bereits das zugeführte Vitamin D durch industrielle Babynahrung oder Muttermilch:

Der Vitamin D Tagesbedarf von frühgeborenen Säuglingen mit einem Körpergewicht von unter 1.500 Gramm liegt zwischen 800 und 1.000 I.E. Die exakte Dosierung sollte aber stets in Absprache mit dem Kinderarzt erfolgen.

Die Tagesdosis für Babys ab der Geburt bis zum ersten Geburtstag liegt bei 400 bis 500 I.E. Vitamin D.

Babys mit einem Alter von über einem Jahr sollten zwischen 500 und 600 I.E. nur erhalten, wenn eine medizinische Indikation vorliegt. Das bedeutet: der Kinderarzt sollte entscheiden, ob dem Baby Vitamin D länger verabreicht werden sollte.

Babys, die im Winter geboren wurden, erhalten für rund 1.5 Jahre bis zum zweiten Sommer 400 bis 500 I.E. Vitamin D pro Tag. Auch hier sollte der Kinderarzt entscheiden, ob im Anschluss weiterhin Vitamin D dem Baby zu verabreichen ist. Die übliche Dosis würde dann ab einem Alter von 18 Monaten 500 bis 600 I.E. Vitamin D betragen.

Empfohlen wird zudem eine Vitamin D Verabreichung für Kinder ab zwei Jahren während der kälteren, sonnenärmeren Monate zwischen September und Mai. Der Tagesbedarf beträgt zwischen 500 und 600 I.E. Vitamin D.

Vitamin D Babys Tagesbedarf

Supplemente als ideale Lösung

Um eine ausreichende Versorgung von Vitamin D bei einem Baby sicherzustellen, bieten Vitamin D Supplemente die ideale Lösung.

Vitamin D für das Baby aus der industriellen Nahrung, Muttermilch und dem Sonnenlicht führt zumindest zu einer Teilversorgung. Im Gegensatz dazu lassen sich Supplemente ideal dosieren und an den jeweiligen Tagesbedarf anpassen. Bei Vitamin D aus der Nahrung müssten die Werte zusammengerechnet werden. Bei der Aufnahme durch die Sonne ist lediglich eine grobe Schätzung möglich. Das Risiko, nicht ausreichend viel Vitamin D dem Baby zur Verfügung zu stellen, ist immens hoch, wenn sich auf die Ernährung und/oder die Sonne verlassen wird. Bei der Verabreichung von einem Vitamin D Supplement als Nahrungsergänzung kannst Du Dir sicher sein, einem Vitamin D Mangel bei Deinem Baby zuverlässig vorbeugen zu können.

Überversorgung von Vitamin D

Eine Überversorgung ist theoretisch nur durch eine zu hohe orale Verabreichung von Vitamin D Supplementen möglich. Ist über ein Nahrungsergänzungsmittel der Tagesbedarf an Vitamin D dem Baby verabreicht worden, musst Du Dir keine Sorgen machen, dass es durch zusätzliche Sonneneinstrahlung oder industrielle Babynahrung zu einer Überdosierung kommt.

Die Haut nimmt nur so viel durch die Sonne auf, wie der kleine Körper benötigt beziehungsweise geringfügig speichern kann. Die geringen Mengen in industrieller Nahrung sind bereits in der empfohlenen Tagesdosis einkalkuliert. Diese machen zudem einen so geringen Anteil aus, dass dieser zu keiner Überdosierung führen kann.

Wenn Du Dich an die empfohlene Tagesdosis bei der Verabreichung eines Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D für das Baby hältst und/oder Dich nach den Vorgaben des Kinderarztes richtest, ist keine Überdosierung zu befürchten. Zudem hat die „Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit“ – kurz EFSA – für Kinder unter zehn Jahren einen Toleranzwert von bis zu 50 Mikrogramm ermittelt. Für Deinen Säugling/Dein Baby besteht also keine Gefahr mit einer Tagesdosis zwischen 400 und 500 I.E, was 10 bis 12.5 Mikrogramm entsprechen.

Vitamin D Babys Überdosis

Tropfen oder Tabletten – was ist geeigneter?

Angeboten wird Vitamin D für das Baby als Tropfen und als Tabletten. Viele Eltern stellen sich die Frage, welche Darreichungsform die bessere für das Baby ist.

Vitamin D Tabletten sind dem Baby einfach zu verabreichen. Du kannst sie zerbröseln und mit dem Fläschchen verabreichen. Der besondere Vorteil von Vitamin D Tabletten für das Baby ist im Vergleich zu den Tropfen, dass die exakte Dosierung leichter zu verabreichen ist. Die Vitamin D Tropfen für das Baby werden heute meist mit 667 I.E. verkauft, anstatt wie zuvor mit 400 I.E.

Zudem kann sich je nach Umgebungstemperatur das Volumen der Vitamin D Tropfen für das Baby verändern. In der Folge kann dies die genaue Dosierung zusätzlich erschweren und es besteht das Risiko, dass zu viel Vitamin D dem Baby gegeben wird. Ein weiterer Faktor, der gegen die Vitamin D Tropfen für Babys spricht, ist das erforderte präzise Vorgehen beim Tröpfeln. Schnell passiert es, dass an Stelle von einem Tropfen zwei herauskommen.

Empfohlen wird Dir deshalb die Gabe von Vitamin D Tabletten, die dem Baby einfacher und genau dosiert verabreicht werden können. Aber wenn Du gut mit Vitamin D Tropfen zurechtkommst und die empfohlene Dosierung einhalten kannst, spricht auch nichts gegen den Kauf von Tropfen.

Fazit

Vitamin D ist für das Baby von großer Wichtigkeit und sollte zur Deckung des idealen Tagesbedarfs als Tabletten oder Tropfen täglich verabreicht werden. Stillenden Müttern wird angeraten, die eigenen Blutwerte untersuchen zu lassen. Damit findest Du heraus, ob Dein Baby so viel Vitamin D wie möglich über die Muttermilch erhält. Den Test kannst Du bequem von zu Hause aus durchführen. Cerascreen bietet hier einen sehr genauen und einfachen Test. Hier erhältst du eine Anleitung, wie der Test funktioniert.


Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Verweise sind sogenannte Provision-Links. Wenn du auf so einen Verweislink klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von deinem Einkauf eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

>