Vitamin A im Überblick - Alle Infos im Überblick ✔️

Vitamin A im Überblick

Das fettlösliche Vitamin A ist wichtig für Augen, Haut, Knochen und Zähne. Es kommt in tierischen und in pflanzlichen Lebensmitteln vor und ist in Form mehrerer chemischer Verbindungen wie Retinol oder Retinal verfügbar. Das Vitamin ist lebensnotwendig, doch eine Überdosierung ist schädlich. Schwangere Frauen sollten vorsichtig mit dem Vitamin umgehen.

Hier erfährst Du, welche Arten von Vitamin A es gibt, wie hoch unser Tagesbedarf ist und natürlich, in welchen Lebensmitteln Vitamin A enthalten ist. Darüber hinaus zeigen wir dir, welche Symptome einen Vitamin A Mangel anzeigen und was Du tun kannst, wenn Du einen Vitamin A Mangel bei dir vermutest.

Was ist Vitamin A?

Vitamin A ist ein fettlöslicher Wirkstoff, der in pflanzlichen und in tierischen Lebensmitteln enthalten ist. Es handelt sich um eine Gruppe chemischer Verbindungen, die im Körper eine ähnliche Wirkung zeigen. In pflanzlichen Lebensmitteln wie in verschiedenen Gemüse- oder Obstsorten ist häufig die Vorstufe des Vitamins, Beta-Carotin, enthalten. Da es sich bei Beta-Karotin um eine Vorstufe handelt, wird es auch als Provitamin A bezeichnet. Die Transportform des Vitamins im Körper wird als Retinol bezeichnet.

Weitere chemische Verbindungen, die als Vitamin A zählen, sind

  • Retinal oder Vitamin-A-Aldehyd
  • Retinsäuren als Vitamin-A-Säuren
  • Retinylpalmitat als Vitamin-A-Ester
  • 3-Dehydroretinol

Die verschiedenen chemischen Verbindungen können durch enzymatisch katalysierte Reaktionen ineinander überführt werden. Im Dünndarm wird das Vitamin aus der Nahrung ins Blut aufgenommen. Der Körper kann das Vitamin speichern. Die Leber ist der größte Speicher des Vitamins im menschlichen und auch im tierischen Körper. Der Mensch und verschiedene Tiere können aus in der Nahrung enthaltenem Carotin das Vitamin selbst bilden. Die chemischen Verbindungen werden unter dem Begriff Retinoide zusammengefasst.

Vitamin A Überblick

 

Vitamin A und Retinol

Retinol wird auch als Vitamin A1 bezeichnet und ist eine Form des Vitamins. Fälschlicherweise wird es oft mit dem Vitamin gleichgesetzt, doch gibt es weitere chemische Verbindungen, in denen das Vitamin auftritt. Retinol ist die Transportform des Vitamins im Körper. Retinol wurde durch Elmer McCollum und Marguerite Davis 1913 entdeckt und als fettlösliches Vitamin beschrieben. Dem Schweizer Chemiker Paul Karrer gelang erstmals 1933 die Reindarstellung von Retinol aus Lebertran.

Menschen und Fleisch fressende Tiere nehmen Retinol über die Nahrung auf. Leber ist der größte Retinol-Spender. Magst Du keine Leber, kannst Du Deinen Bedarf über andere Lebensmittel decken. Auch Eier, Milch und Milchprodukte enthalten Retinol. Wer sich vegan ernährt, kann seinen Bedarf an Vitamin A trotzdem decken, indem er pflanzliche Lebensmittel isst, die Beta-Carotin enthalten. Da Beta-Carotin als Provitamin A nicht auf die gleiche Weise verwertbar ist wie Retinol, ist der Bedarf an Beta-Carotin höher.

Aufnahme und Speicherung von Retinol

In der Nahrung kommt Vitamin A oft als Retinylester vor. Damit das Vitamin für den Körper verfügbar wird, muss Retinylester im Darmlumen zu Retinol hydrolysiert werden. Die Enterozyten, bei denen es sich um Zellen des Dünndarmgewebes handelt, nehmen das Retinol auf. Es wird in langkettige Fettsäuren umgewandelt. Retinol-Bindeproteine steuern den Vitamin-A-Stoffwechsel. Das Vitamin wird nur mit deren Hilfe für den Körper nutzbar.

Vom gesamten Vitamin A befinden sich 50 bis 80 % in der Leber. Es besteht aus Retinol und Retinylestern. Davon werden 90 bis 95 % in den Ito-Zellen der Leber gespeichert. Zu ungefähr 98 % ist das Vitamin in den Ito-Zellen in Esterform vorhanden und in Fetttröpfchen enthalten. Damit Vitamin A freigesetzt und für den Körper verfügbar gemacht werden kann, muss eine Hydrolyse mit Hilfe eines Enzyms erfolgen.

Ein Mangel an diesen Proteinen führt zu ähnlichen Symptomen wie ein Mangel an dem Vitamin selbst.

Auch wenn Retinol für den Körper von Bedeutung ist, solltest Du darauf achten, nicht zuviel davon aufzunehmen. Überschüssiges Retinol, dass nicht durch die Retinol-Bindeproteine gebunden wird, führt zu Vergiftungserscheinungen. Diese Vergiftungserscheinungen werden als Hypervitaminose bezeichnet.

Retinol

Der Tagesbedarf an Vitamin A

Der Tagesbedarf an diesem Vitamin ist von verschiedenen Faktoren wie Geschlecht, Alter und persönlicher Lebenssituation abhängig. In der Schwangerschaft und Stillzeit kann der Bedarf erhöht sein. Trotzdem kommt es in der Schwangerschaft darauf an, nicht zuviel davon aufzunehmen. Ein Überschuss könnte dem ungeborenen Kind schaden.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schlägt den Tagesbedarf folgendermaßen vor:

  • Säuglinge bis zu 4 Monaten: 0,5 mg
  • Säuglinge ab 4 Monaten und Kinder bis zu 4 Jahren: 0,6 mg
  • Kinder von 4 bis 7 Jahren: 0,7 mg
  • Kinder von 7 bis 10 Jahren: 0,8 mg
  • Kinder von 10 bis 13 Jahren: 0,9 mg
  • Jungen von 13 bis 19 Jahren: 1,1 mg
  • Mädchen von 13 bis 15 Jahren: 1,0 mg
  • Frauen von 15 bis 19 Jahren: 0,9 mg
  • Männer ab 19 Jahren: 1,0 mg
  • Frauen ab 19 Jahren: 0,8 mg
  • Schwangere Frauen ab 4. Schwangerschaftsmonat: 1,1 mg
  • Stillende Mütter: 1,5 mg

Am höchsten ist der Tagesbedarf in der Pubertät, im jungen Erwachsenenalter sowie bei Schwangerschaft und Stillzeit. Kannst Du Deinen Bedarf nicht genügend durch Lebensmittel decken, da Du verschiedene Lebensmittel nicht magst oder nicht verträgst, kannst Du Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin A verwenden.

Tagesbedarf Vitamin A

Die Wirkung von Vitamin A im Körper

Vitamin A ist an vielen Prozessen im Körper beteiligt. Es ist für die Wachstumsprozesse vieler Zellen erforderlich. Das Vitamin ist für den Sehvorgang notwendig, vor allem für das Sehen in der Nacht. Retinal ist Teil des Sehpurpurs (Rhodopsin), das in der Netzhaut des Auges enthalten ist. Das Sehpurpur befindet sich in den Stäbchen der Netzhaut und hilft bei der Unterscheidung von Hell und Dunkel.

Vitamin A fördert auch die Fortpflanzung. Bei Männern und Frauen erfüllt es verschiedene Aufgaben:

  • unterstützt die Produktion des männlichen Sexualhormons Testosteron
  • fördert die Entwicklung von Samenzellen
  • ist am Aufbau der Plazenta beteiligt
  • hilft bei der Reifung des Fötus.

Das Vitamin ist darüber hinaus wichtig für den Aufbau und für die Gesundheit von Zähnen, Knochen und Knorpel.

Das Vitamin ist an der Bildung von Erythrozyten (roten Blutkörperchen) beteiligt. Da es die Gesundheit von Haut und Schleimhäuten fördert, wirkt es sich auch positiv auf das Immunsystem aus. Bakterien und Viren haben es schwer, in den Körper einzudringen, wenn Haut und Schleimhäute gesund sind. Das Immunsystem wird auch unterstützt, da das Vitamin die Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) erhöht.

Wirkung Vitamin A

Wirkung von Retinol

Retinol als eine Form von Vitamin A unterstützt den Aufbau und die Regeneration von Haut und Schleimhäuten. In der Haut wird Retinol in Retinsäure (Vitamin-A-Säure) umgewandelt. Sie erhält die Elastizität der Haut. Daher ist Retinol in verschiedenen Hautpflegeprodukten enthalten. Es gilt als Anti-Aging-Mittel. Studien haben gezeigt, dass Retinol auch bei fahlem Teint und Schäden durch intensive Sonneneinstrahlung helfen kann.

Retinol wurde zuerst für die äußere Anwendung zur Behandlung von Akne angewendet. Inzwischen wird es auch zur Behandlung vielfältiger anderer Hautprobleme genutzt.

Studien zufolge unterstützt Retinol die Bildung eines Enzyms, das die Produktion des Hautbestandteils Kollagen anregt. Kollagen dient als Stützkorsett der Zellen und polstert das Gewebe zusammen mit Retinol auf. Falten werden von innen heraus aufgefüllt.

Wirkung Retinol

Wirkung von Beta-Carotin

Beta-Carotin wehrt freie Radikale ab. Dabei handelt es sich um aggressive Sauerstoffverbindungen, die bei UV-Einstrahlung, Einnahme von Medikamenten, Stoffwechselprozessen und Nikotingenuss entstehen. Sie können die Zellen und das Erbmaterial DNA schädigen.

Mit seiner antioxidativen Wirkung kann Beta-Carotin die freien Radikalen unschädlich machen.
In Tierversuchen konnte bereits die Wirkung von Beta-Carotin bei der Vorbeugung von Krebs nachgewiesen werden.

Nimmst Du regelmäßig Beta-Carotin mit Deiner Nahrung auf, kann ein leichter Sonnenschutzeffekt entstehen. Allerdings ist Beta-Carotin kein wirksamer UV-Schutz und kann nicht als alleiniger Sonnenschutz verwendet werden.

Wirkung Beta-Carotin

Lebensmittel mit Vitamin A

Vitamin A kommt in verschiedenen Formen in pflanzlichen und in tierischen Lebensmitteln vor. Pflanzliche Lebensmittel liefern vorwiegend Beta-Carotin, während in tierischen Lebensmitteln zumeist Retinol oder Retinylpalmitat enthalten ist. In reiner Form ist das Vitamin nur in wenigen Lebensmitteln enthalten. Reines Vitamin A kommt ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor, hauptsächlich in Leber. Du musst keinen Mangel an diesem Vitamin befürchten, wenn Du Leber nicht magst. Du kannst es mit vielen anderen Lebensmitteln aufnehmen.

Tierische Lebensmittel mit Vitamin A

Als tierische Lebensmittel enthalten vor allem Leber und Seefisch viel Vitamin A. Auch Eier, Milch und Milchprodukte enthalten viel von diesem Vitamin.

Hier ist eine Auswahl der wichtigsten pflanzlichen Vitamin-A-Spender:

  • Lebertran
  • Leber (Rinderleber, Kalbsleber, Schweineleber, Geflügelleber)
  • Leberwurst
  • Butter
  • Eigelb
  • ganze Eier
  • Milch
  • Fleisch (Rindfleisch, Kalbfleisch, Hühnerfleisch)
  • Käse
  • Fisch (beispielsweise Dorsch, Lachs, Makrele, Aal, Seehecht)

Pflanzliche Lebensmittel mit Vitamin A

In pflanzlichen Lebensmitteln ist das Vitamin meistens als Beta-Carotin enthalten. Ernährst Du Dich vegan oder vegetarisch, kannst Du Deinen Bedarf an dem Vitamin auch durch pflanzliche Lebensmittel decken. Du musst dann jedoch mehr Beta-Carotin aufnehmen, da der Bedarf an diesem Provitamin zur Bildung des Vitamins höher ist als bei Retinol. Die empfohlene Tagesdosis an Beta-Carotin liegt für Erwachsene bei 2 mg. Gelbe, rote und grüne Gemüse- und Obstsorten sind reich an Beta-Carotin.

Das sind die wichtigsten Beta-Carotin-Lieferanten:

  • Möhrensaft
  • Möhren
  • Süßkartoffeln
  • Grünkohl
  • Brokkoli
  • Spinat
  • Wirsingkohl
  • Paprikaschoten
  • Feldsalat
  • Chicoree
  • Kürbis
  • Aprikosen
  • Pfirsiche
  • Mangos.

Bei pflanzlichen Lebensmitteln wird die Aufnahme des Vitamins durch den Körper unterstützt, wenn Du zusätzlich etwas Fett zu Dir nimmst. Geeignet ist Olivenöl.

Vitamin A Lebensmittel

Wie Du Deinen Tagesbedarf an Vitamin A decken kannst

Nun weißt Du, welche Lebensmittel reich an Retinol, Retinylpalmitrat oder Beta-Carotin sind. Mit verschiedenen Lebensmitteln kannst Du schnell und auch abwechslungsreich den Tagesbedarf von durchschnittlich 0,9 mg decken.

Du kannst beispielsweise

  • 100 g Leberwurst
  • 5 bis 10 g Leber
  • 8 Eier
  • 1,5 l Schafsmilch
  • 100 g Räucheraal
  • 200 g Thunfisch
  • 220 g Camembert
  • 300 g Emmentaler
  • 350 g Gouda

verzehren, um den Tagesbedarf zu decken. Von Leber reicht bereits ein kleines Stück zur Deckung des Tagesbedarfs aus. Bei einer Lebermahlzeit deckst Du Deinen Tagesbedarf um ein Vielfaches. Es kommt also zu einer Überdosierung. Eine einmalige Überdosierung ist nicht schädlich, wenn Du in den nächsten Tagen etwas weniger Vitamin A aufnimmst.

Ernährst Du Dich vegetarisch oder vegan, kann es Dir auch ohne diese tierischen Lebensmittel gelingen, Deinen Tagesbedarf an Vitamin A zu decken. Du kannst Möhren, Grünkohl, Spinat, Aprikosen oder Pfirsiche essen, um Deinen Bedarf zu decken.

Vitamin A Tagesbedarf decken

Vitamin A Mangel: Symptome und Ursachen

Da der Tagesbedarf an diesem Vitamin gering ist und da der Körper das Vitamin speichern kann, tritt ein Mangel an Vitamin A nur selten auf. Ein Mangel kann jedoch bei verschiedenen Erkrankungen auftreten.

Der Mangel wird als Hypovitaminose bezeichnet. Mit Blutuntersuchungen kann ein Mangel nachgewiesen werden. Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt ein Mangel vor, wenn pro Deziliter Blutplasma nur 10 mg des Vitamins vorhanden sind. Von einem beginnenden Mangel ist schon die Rede, wenn 10 bis 20 mg des Vitamins pro Deziliter Blutplasma vorhanden sind.

Ursachen für einen Mangel

In Deutschland und anderen Industrieländern ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin A gewährleistet. Anders sieht es in den Entwicklungsländern aus.

Verschiedene Menschen gelten jedoch als Risikogruppen, bei denen schnell ein Mangel eintreten kann:

  • Frühgeborene
  • infektanfällige Kinder
  • schwangere Frauen
  • stillende Mütter
  • Personen über 65 Jahre
  • Menschen mit veganer oder vegetarischer Lebensweise

Eine häufige Ursache für einen Vitamin A Mangel ist eine einseitige und ungesunde Ernährung. Ein Mangel kann auch durch eine erschwerte Aufnahme des Vitamins verursacht werden, beispielsweise durch Magen-Darm-Erkrankungen. Auch eine schlechte Speicherfähigkeit, beispielsweise durch Alkoholmissbrauch, kann zu einem Mangel führen.

Ein Mangel entsteht auch bei Schwierigkeiten, Carotin in Vitamin A umzuwandeln. Das ist häufig bei einer Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes mellitus der Fall.

Weitere Ursachen eines Mangels können schwere Erkrankungen wie AIDS, Krebs oder Arthritis, die Einnahme von Medikamenten wie Schlafmittel, Cholesterinsenker oder Abführmittel, Operationen, Entzündungen oder Stress sein. Verschiedene Infektionskrankheiten wie Masern können vorübergehend zu niedrigen Vitamin-A-Werten führen.

Vitamin A Mangel Ursache

Symptome eines Vitamin-A-Mangels

Da das Vitamin eine wichtige Rolle beim Sehvorgang spielt, kann sich ein Mangel auf das Sehvermögen auswirken. Es kommt zu Schwierigkeiten beim Sehen in der Dämmerung (Nachtblindheit). Ein extremer Mangel kann zur Erblindung führen. Frühsymptome eines Mangels können sogenannte Bitot-Flecken sein. Solche weißen Flecken treten im Lidspaltenbereich der Bindehaut auf.

Weitere Symptome für einen Mangel sind

  • Trockenheit von Haut, Haaren und Augen
  • verdickte und trockene Bindehaut
  • Haarausfall
  • erhöhte Infektanfälligkeit, da das Immunsystem geschwächt ist
  • Verhornung der Schleimhäute in den Bereichen von Atemwegen, Harnwegen und Verdauungstrakt
  • Beeinträchtigung von Geruchs- und Tastsinn
  • verminderter Appetit
  • Hornhautgeschwüre an den Augen
  • in Extremfällen Einschmelzung der Hornhaut bis hin zu reaktionslosen Augen
  • gestörte Spermazellenproduktion
  • Wachstumsstörungen bei Kindern.

Ein Mangel kann auch die Entstehung verschiedener Erkrankungen begünstigen, beispielsweise Krebs von Organen, die über Schleimhäute verfügen, Arteriosklerose und Folgeerkrankungen, Nierensteine oder Fruchtbarkeitsstörungen.

Auswirkungen eines Vitamin-A-Mangels in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft kann ein Mangel an Vitamin A nicht nur die Gesundheit der werdenden Mutter beeinträchtigen. Er kann auch die kindliche Entwicklung stören und zu Wachstumsstörungen sowie zu erhöhter Infektanfälligkeit des Kindes führen. Nicht nur ein Mangel, sondern auch eine Überdosierung kann dem ungeborenen Kind schaden.

Vitamin A Mangel Symptome

Präparate mit Vitamin A

Gehörst Du zu einer Risikogruppe oder kannst Du mit Deiner Nahrung nicht genug von dem Vitamin aufnehmen, da Du verschiedene Nahrungsmittel nicht magst oder nicht verträgst, kannst Du das Vitamin in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu Dir nehmen.

Beim Kauf solcher Nahrungsergänzungsmittel solltest Du auf eine hochwertige Qualität achten. So kannst Du darauf vertrauen, dass die Präparate gut verträglich sind und das Vitamin gut vom Körper aufgenommen werden kann.

Bevor Du zu solchen Nahrungsergänzungsmitteln greifst, solltest Du einen Arzt konsultieren. Er kann feststellen, ob Du unter einem Mangel leidest, und ein geeignetes Präparat empfehlen. Solche Präparate bekommst Du in Apotheken und Online-Apotheken, aber auch in verschiedenen Online-Shops. Häufig sind diese Präparate rezeptfrei erhältlich.

Schnell kann es bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit dem Vitamin zu einer Überdosierung kommen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, dass Du täglich nicht mehr als 0,2 mg des Vitamins durch Nahrungsergänzungsmittel aufnimmst. Eine höhere Dosierung ist möglich, wenn Du zu einer Risikogruppe gehörst.

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Verschiedene Arten von Vitamin A Präparaten

Präparate mit Vitamin A sind mit unterschiedlicher Wirkstoffkonzentration erhältlich. Du bekommst die Produkte als Kapseln, Tabletten oder Tropfen. Die Produkte werden häufig für bestimmte Zwecke angeboten, beispielsweise zur Stärkung des Immunsystems, zur Unterstützung der Hautfunktionen, zur Prophylaxe von Mangelerscheinungen oder für normale Sehkraft, angeboten.

Die Nahrungsergänzungsmittel können Vitamin A aus pflanzlichen und aus tierischen Quellen enthalten. Ein wichtiger Bestandteil der Präparate kann Beta-Carotin, aber auch Lebertran sein. Neben Produkten, die nur Vitamin A enthalten, kannst Du auch Produkte kaufen, die Wirkstoffkomplexe mit anderen Vitaminen oder mit Mineralstoffen enthalten.

Bei Produkten mit Wirkstoffkomplexen solltest Du genau darauf achten, um welche Wirkstoffe es sich genau handelt und wofür diese Produkte empfohlen werden.

Vitamin A Nahrungsergänzung

Was passiert bei einer Überdosierung von Vitamin A?

Nicht nur ein Mangel, sondern auch eine Überdosierung von Vitamin A kann schädlich sein. Zu einer Überdosierung kommt es häufig, wenn Du über längere Zeit Nahrungsergänzungsmittel mit einer hohen Konzentration des Vitamins einnimmst.

Auch im Rahmen einer Therapie mit dem Vitamin, beispielsweise bei Akne, kann es zu einer Überdosierung kommen. Ein Überschuss kann auch bei einer chronischen Niereninsuffizienz entstehen.

Eine akute Überdosierung führt zu Vergiftungserscheinungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen.

Eine chronische Überdosierung entwickelt sich über längere Zeit. Sie kann sich mit Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Reizbarkeit, trockener Haut und Haarausfall bemerkbar machen. Schreitet die chronische Überdosierung weiter fort, kann es zu Wucherungen der Knochenhaut, Nierenschädigungen, einer Vergrößerung von Leber und Milz sowie Bluthochdruck kommen.

Bei einer chronischen Überdosierung über einen langen Zeitraum können Vergiftungserscheinungen auftreten, die tödlich enden können.

Eine Überdosierung von Vitamin A in der Schwangerschaft kann das ungeborene Kind schädigen. Sie kann zu Missbildungen und Geburtsfehlern führen.

Schwangeren Frauen wird daher vom Verzehr von Leber abgeraten, da das schnell zu einer gefährlichen Überdosierung führen kann.

Vitamin A Überdosis

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